Weltreise - das Wort ist mir irgendwie sympathisch. Vor allem macht es einem keine Vorschriften. Wörter können ja sowieso nicht reden, aber ich denke ihr wisst was ich meine. Wir wollen also weg. Alles machen können. Die Welt erobern. Nun gut. Wahrscheinlich wieder leichter gesagt als getan, aber wenn man nicht irgendwann mal anfängt, dann fängt man eben nicht an. Der alte VW-Bulli soll es sein. Zumindest auf dem Weg von hier runter nach Italien, an der Küste entlang, nach Frankreich - einen kurzen Abstecher zum Eiffelturm, Foto machen und wieder fahren. Spanien, Portugal – Hauptsache der Sonne entgegen.
„Ich weiß ja nicht ob das was für dich wäre, aber…“, so fing das Ganze an. Jetzt stehen wir gedanklich schon an der Straße von Gibraltar, der Meerenge zwischen dem Atlantischen Ozean und dem Mittelmeer. Die 14 Kilometer - an der schmalsten Stelle - zu schwimmen wäre wahrscheinlich nichts für mich, aber mit einem Paddelboot müsste das doch eigentlich zu schaffen sein. Mitnehmen werden wir natürlich einen Laptop und eine Kamera. Ihr sollt ja schließlich neidisch werden.
Nun ja. - Diese, wie soll man sie nennen – Minifüllsätze oder kurz "Spam", sind einfach klasse. - Auf jeden Fall geht es dann weiter durch die Wüste, den Regenwald und so weiter. Ihr kennt ja die verschiedenen Zonen. Wie wir das anstellen, keine Ahnung. Wir sind spontan. Mitnehmen werden wir übrigens ansonsten nur das, was wir eh anhaben. Was eigentlich total cool wäre, wäre wenn jemand von uns Gitarre spielen könnte. Das wäre ziemlich vielseitig – auch wenn so eine Gitarre ja eigentlich nur sechs Saiten hat.
Kurze Zeit später – auch so ein dehnbarer Begriff, vor allem wenn Frauen ihn verwenden – werden wir dann am Kap der Guten Hoffnung einen leckeren Kakao trinken oder wenn es zu warm sein sollte eben ein kühles Blondes. Wovon wir das bezahlen haben wir auch schon geklärt. Wir werden in Paris nämlich noch kurz als Bremer *räusper* Hammer Stadtmusikanten tätig. Das wird der Hammer. Wortwitz!
Viel Spaß verspricht auch unsere nächste Aktion. Es geht nach Madagaskar und dreimal dürft ihr raten wen wir dort besuchen. Natürlich! Gloria das Nilpferd, Melman die Giraffe, King Julien, Alex den Löwen und den Rest der Rasselbande. Geld verdienen wir hier indem wir im Zoo mithelfen. Ich persönlich freu mich am meisten auf die Pinguine. Die find ich derbe cool! Danach müssen wir wohl dem Flow der Natur folgen. Unser Weg wird uns nach Sydney führen. Entweder schwimmen, als blinder Passagier oder doch als Schiffsschrubber. Man weiß es nicht. Wenn wir dann da sind, geht’s ab mit den Harleys über die langgezogenen Landstraßen, immer dem Sonnenuntergang entgegen. Wie ihr vielleicht gemerkt habt - schlafen tun wir nie! Aber essen, das können wir. So verdrücke ich in meinen Gedanken gerade bereits ein zwei Kilogramm schweres Steak. Wir wollen ja nicht direkt übertreiben!
Nach New Zealand ist es dann auch nur noch ein Katzensprung. Ansetzen, Springen, Ankommen. Also alles ganz easy. Erwähnte ich, dass wir im Regenwald richtig richtig nass werden? Wenn nicht – jetzt schon. Ehm ja. Am Schluss folgen dann noch so ein paar kleine Städte. New York und Co.
Da das alles top secret ist, bitte keinem verraten! Danke. Ein paar Plätze sind übrigens noch frei!
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