Wir schreiben das Jahr 2010. Eine Welt, voller technischem Fortschritt, neuen Medien und neuen Möglichkeiten. Der Zeitpunkt ab dem von „unique visitors“ gesprochen wird und immer mehr Kommunikationswege die Zukunft beeinflussen. Von Schülerverzeichnis über Facebook und Twitter wachsen nicht nur neue soziale Netzwerke heran, sondern auch Möglichkeiten zu verbinden, zu werben und zu kommentieren.

Beim Schülerzeitungswettbewerb der Zeit, wurde in diesem Jahr die beste Onlinepräsenz ausgezeichnet. Eingeladen wurden dazu zunächst die drei besten Schülerzeitungen Deutschlands, die nach einem bestimmten Punkteverfahren ausgewählt wurden. Zu diesen gehörten neben der Schülerzeitung Galli-live, die JMG-Times aus Sachsen und die G-Marie aus Hamburg.

Kriterien für eine gelungene online Schülerzeitung, sind nicht nur Inhalt und Design. Wichtig sind vor allem die Benutzerfreundlichkeit und das breit gefächerte Angebot für groß und klein. In diesen Punkten unterschieden sich die Zeitungen nur in „Nuancen“ erklärte Nicole Mai, Projektleiterin der „Zeit für die Schule“.

So zeichnete sich die Schülerzeitung Galli-live besonders durch das breite Spektrum an Themen, die Nähe zu ihren Mitschülern, Galli-TV und die Eventlist aus. Am Ende reichte es nur für den dritten Platz. Die Hamburger kamen mit ihrer Schülerzeitung G-Marie auf Platz zwei, die JMG-Times aus Sachsen sicherte sich den ersten Platz.

Erleben durften die Teilnehmer viel. Angefangen mit der Vorstellung der Onlinepräsenzen, über Diskussionen, die die Nutzung des Internets für Hausaufgaben und Referate hinterfragten. Fortgesetzt durch ein Mittagessen in der Kantine der Zeit und Video-Konferenzen zwischen Hamburg und Berlin, bei denen intern über Artikel diskutiert und die Distanz zu bestimmten Themen in Frage gestellt wurde. Zu einem runden Abschluss trug letztendlich eine zweistündige Stadtführung bei, bei der die Schüler den alten und neuen Teil Hamburgs kennen lernen durften.

Ein gelungener Tag, bei dem die Zeitredakteure und Führungskräfte viel Respekt und Professionalität im Umgang mit und gegenüber der Arbeit der Schüler zeigten.

 

Kommentar schreiben


Sicherheitscode
Aktualisieren