Lernen - Lernen - Lernen!

Vom Zerfallsgesetzt über Röntgenstrahlung, Ableitungen, Stammfunktionen, affine Abbildungen und Vektorrechnung führt mein Lernweg geradewegs in Richtung Abitur. Mathe und Physik als Leistungskurse zu haben ist für die meisten eine Horrorvorstellung. Viel zu lernen ist es allemal, aber auch diese letzte Hürde wartet darauf gemeistert zu werden. Samstag habe ich bereits 135 Seiten meiner zwei Mathebücher angeschaut und noch einmal vertieft, heute habe ich mich mit der Physik näher auseinandergesetzt.

Wie die Physiker unschwer erkennen werden ging es unter anderem um die Aktivität:

A0= Aktivität zum Zeitpunkt null

A(t)= Aktivität zum Zeitpunkt t

Morgen geht’s weiter!

 

Info: Radiokoch Kalli vom Galli gibt es demnächst unter www.galli-live.de

Weisheit des Tages: Gib nie einem Türsteher 21 Euro.


 

Blick in den Frühling

Endlich wird es langsam ein wenig wärmer. Mittlerweile bin ich auch schon die ersten 45 Kilometer auf meinem Rennrad gefahren und freue mich auf weitere Trainingsfahrten. Auf galli-live.de gibt es am Montag die neue Ausgabe der Schülerzeitung, unter anderem mit folgenden Themen: Das Peer Education Project, der Vorlesewettbewerb, die Axolotl, einen Steckbrief über Herrn Grote und vieles mehr. Rein klicken lohnt sich!

Demnächst geht es dann auch wieder auf Foto-Tour. Im Blick habe ich weiterhin Hamm und seine einzelnen Stadtteile, aber auch vor allem die kleinen Dinge in der Natur.

Mein nächster Beitrag wird sich wahrscheinlich wohl oder übel mit Schule auseinandersetzten. Die intensive Lernphase ist bereits eingeläutet, denn die Abiturprüfungen kommen mit riesen Schritten auf mich zu.

Meine drei Top-Zitate der letzten Woche kommen von den chilenischen Austauschschülerinnen, über die ich bereits in meinem letzten Artikel berichtet habe:

Platz 1: „Schokolade schmeckt in Chile wie Plastik!“

Platz 2: „In Chile die Jungs sind mehr Gentleman!“

Platz 3: „In Deutschland gibt es das beste Bier der Welt!“

Da uns der Regen jedoch anscheinend noch einige Zeit erhalten bleiben wird, gibt es hier erst mal eine kleine Animation aus dem Vorjahr und mit Blick in den Frühling zwei Gänseblümchen.


 

"Ein wunderschönes Land" - Austauschschülerinnen aus Chile zu Gast in Hamm

(von links): Anja Schröder, Francisca Lira, Vicenta Köster, Kristina Neuenfeld - Foto: BorgmannFür Francisca Lira und Vicenta Köster ist der Schüleraustausch etwas ganz besonderes. Die beiden 17-jährigen Chileninnen sind zwei Monate lang fast auf sich allein gestellt. In fernen Ländern, unter fremden Menschen und in einer ganz anderen Kultur.

Über Barcelona, Würzburg, Heidelberg und Frankfurt führte sie ihr Weg nach Hamm. Hier sind sie seit sechs Wochen zu Gast bei Anja Schröder und Kristina Neuenfeld. Ihre gleichaltrigen Gastschwestern haben Francisca und Vicenta vorher nur von Fotos gekannt, die sie per E-Mail geschickt hatten. Heute sind sie Freundinnen. Vicenta schätzt an Deutschland besonders das gute Essen: "Ich liebe es!" Für sie sind typisch deutsche Nahrungsmittel allerdings nicht Sauerkraut und Weißwurst, sondern Fleischsalat, Gummibärchen, Berliner und Schokolade. Francisca ergänzt, dass sie von den Menschen positiv überrascht ist. "Uns wurde immer erzählt, die Deutschen sind sehr kompliziert, verschlossen und kalt, doch das stimmt gar nicht." Im Gegenteil: "Die Menschen sind total frei, sympathisch und immer nett zu uns."

Außerdem hatten die beiden 17-Jährigen vor ihrem Auslandsaufenthalt Angst, ob sie es wirklich schaffen, jeden Tag deutsch zu reden, und ob sie verstanden werden. Aber das hat sich schnell gelegt. Heute können sie sagen: "Wir konnten viele neue Erfahrungen sammeln und durften ein wunderschönes Land kennen lernen. "Neben der Stadt, Partys, Shoppen, Kino, Schule und Schlitten fahren hat sie der Karneval besonders beeindruckt. "Erst sind die Menschen ernst und dann ist Karneval und alle strahlen, sind fröhlich und umarmen sich. Was für ein Gegensatz!", schildert Francisca. Ein ähnliches Bild haben sie auf Feten gewonnen: "Auf Partys am Wochenende sind alle deine Freunde und dann gehst du am Montag in die Schule und alles ist anders. Die müssen Alkohol trinken, um sympathisch zu sein. Das kann doch nicht sein!"

Positiv aufgefallen sind Francisca und Vicenta die deutsche Ordnung und Sauberkeit, eine viel gesündere Ernährung und die Lebenshaltungskosten, die hier in Deutschland drei Mal so hoch seien, wie in ihrer Heimat. In Chile besuchen Francisca und Vicenta eine deutsche, katholische Privatschule. Dort, so berichten die Mädchen, sei die Bildung viel besser als in anderen Schulen. "Wir möchten lernen und eine gute Zukunft haben", sagen sie. "Meine Großeltern kommen aus Deutschland und mein Papa wollte, dass seine Kinder auch Deutsch können.", erzählt Vicenta. In den vergangenen sechs Wochen haben die Mädchen das Freiherr vom Stein Gymnasium besucht. Ihre Erkenntnis: "Wir haben in Chile eine ganz andere Beziehung zu unseren Lehrern. Sie sind wie Freunde. Man redet mit ihnen über Probleme und nicht die Leistung, die man bringt, sondern ob man ein guter Mensch ist, ist entscheidend." Heimweh haben die zwei kaum, denn via Internet halten sie Kontakt mit ihren Familien. Außerdem wollen sie lernen selbstständiger zu sein. Offenbar mit Erfolg, denn Francisca sagt: "Jetzt sind wir ein Stück weit größer."

Bevor es Samstag weiter nach Paris geht, will Vicenta noch einen kleinen Hammer Elefanten als Andenken kaufen. Im Sommer werden dann die Rollen getauscht. Dann heißt es für Kristina Neuenfeld sechs Wochen nur Spanisch sprechen. Für Anja Schröder geht es erst nach dem Abi nach Chile. Aber bis dahin wollen die vier in Kontakt bleiben.


 

Winter Wonderland

Das Wochenende wurde mal wieder in ein schönes weiß getaucht. Ein Grund mehr wieder auf Motivsuche zu gehen, auch wenn den meisten die Lust und der Spaß am Schnee schon lange vergangen sind. Hier einige meiner Fotos:


 

Ich bin Teil einer Fußballmannschaft - Und was ist mit dir?

Nach dem Motto „Ich bin Teil einer Fußballmannschaft - Und was ist mit dir?“ sind die Fußballdamen des HammerSportclubs08 auf Spielersuche. Ganz vorne mit dabei sind Brit Hegemann, 16 und Kristine Rabe, 16. Für die zwei ist Fußball zu einem Teil ihres Lebens geworden. Die Idee eine Fußballmannschaft zu gründen hatte zuvor jedoch eine ihrer Freundinnen, die auf ihrer Internetseite für diese sportliche Initiative warb. Dabei war es egal, ob jemand schon Erfahrungen im Bereich Fußball gesammelt hatte oder der totale Neuanfänger war. Das man „Fußball lernen kann“ stand für sie außer Frage. Brit und Kristine, die davor selten mit einem Fußball in Kontakt traten, probierten es aus. Die heutige Begeisterung für diesen Sport und der Wille mehr Menschen zum Spielen zu animieren zeigen klar „die Begeisterung für die Kugel“, so Kristine.

Beim Training wird nicht nur der Ball hin und her geschoben. Vom aufwärmen über das Torschusstraining bis hin zum Trainingsspiel wollen die Trainerinnen der beiden, Anstrengung, Motivation aber auch Freude und Teamgeist sehen. „Wir trainieren jeden Dienstag und Donnerstag. Das ganze findet in der Fuchshöhle in Westtünnen statt und demnächst haben wir sogar einen neuen Kunstrasenplatz.“, so Kristine, für die das Spielen bei Wind und Wetter selbstverständlich ist.

Die zu Beginn noch aus allen Bereichen zusammengewürfelte Mannschaft hat nun Strukturen angenommen. „Jeder von uns musste sich seine Position hart erkämpfen. Dabei haben wir gelernt ein Team zu sein, haben neue Freunde gefunden und sind immer mehr zusammengewachsen. Es macht einfach immer wieder aufs neue Spaß. Wir haben so viele Höhen und Tiefen meistern können. Das ist einfach total cool.“, erzählen die Zwei. Der erste Sieg war für sie das tollste Erlebnis. „Mein schlimmstes Erlebnis war, auf der Bank sitzen musste. Zugucken und die Mannschaft unterstützen ist aber trotzdem Pflicht!“, so Brit, die verletzungsbedingt ein halbes Jahr nicht an Training und Spielen teilnehmen konnte.

„Mädels kommt Fußballspielen!“, so rufen Brit Hegemann und Kristine Rabe am Ende des Interviews noch einmal auf. Alle Mädchen die mindestens 17 Jahre alt sind, sind gefragt, um eine zweite Damenmannschaft gründen zu können. „Sportsachen und Sportschuhe, viel Ehrgeiz und Lust. Das ist alles was man braucht.“ Einer der Höhepunkte mit der neuen Mannschaft soll ein riesen internationales Fußballturnier in Schweden sein.

„Wenn das kein Anreiz ist.“

Infos: Sportplatz Pilsholz // Hammer SC // In der Fuchshöhle 14 // 59069 Hamm Kontakt: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.


 
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